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Ereignisse
| 2. Internationales Poesiefestival „Oskar Pastior“, Hermannstadt 2008 |
20 Autoren aus 11 Ländern bei dem 2. Internationalen Poesiefestival "Oskar Pastior", Hermannstadt 2008
Veranstalter: Literaturhaus Berlin und das Rumänische Kulturinstitut
Partner: Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt, Kunstrådet Danmark, Österreichisches Kulturforum, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Stiftung Preußische Seehandlung, Polnisches Institut Bukarest
Gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten
Besonderer Dank gebührt: Alma Artex - A&A Records Warner Music licensee
Kontakt: Pressebüro des Rumänischen Kulturinstitutes, , tel. : +40 (0) 31 71 00 622, e-mail : biroul.presa@icr.ro
Projektkoordinator (ICR): Corina Bernic, tel: +40 (0) 31 71 00 664, e-mail: corina.bernic@icr.ro
Programm:
2. Oktober
18 Uhr, Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthal Museums, Tribunei Str. 6
Eröffnung:
Ernest Wichner (Literaturhaus Berlin), Corina Bernic (Institutul Cultural Român)
Lesungen:
Ulf Stolterfoht (Deutschland), Mircea Dinescu (Rumänien), Andrzej Kopacki (Polen), Felix Philipp Ingold (Schweiz), Petr Borkovec (Tschechien), Uljana Wolf (Deutschland)
3. Oktober
17 Uhr, Hermannstädter Philarmonie (Terasse), Cetăţii Str. 3-5
Lesungen:
Elke Erb (Deutschland), Vasile Leac (Rumänien), Christian Hawkey (USA), Monika Rinck (Deutschland)
20 Uhr, Hermannstädter Philarmonie / Kleiner Saal, Cetăţii Str. 3-5
Lesungen:
Urs Allemann (Schweiz), Antanas Gailius (Litauen), Jean Daive (Frankreich), Herta Müller (Deutschland)
4. Oktober
16 Uhr, Hermannstädter Philarmonie (Terasse), Cetăţii Str. 3-5
Lesungen:
Marius Grzebalski (Polen), Ana Ristovic (Serbien), Franz-Josef Czernin (Österreich), Mugur Grosu (Rumänien), Inger Christensen (Dänemark), Erwin Einzinger (Österreich)
20 Uhr, Hermannstädter Philarmonie / Kleiner Saal, Cetăţii Str. 3-5
Doppelkonzert:
M. A. Numminen & Pedro (Finnland) und Ada Milea (Rumänien)
Die Autoren:
Urs Allemann (Schweiz)
Geboren 1948 in Schlieren bei Zürich. Aufgewachsen in Bonn und Berlin. Studium der Germanistik und Anglistik in Marburg, der Soziologie und Sozialpsychologie in Hannover. 1975 bis 1976 Redakteur der Zeitschrift Theater heute. Leitete von 1986 bis 2004 das literarische Feuilleton der Basler Zeitung. 1991 innerhalb des Ingeborg Bachmann Wettbewerbs den Preis des Landes Kärnten erhalten für die Erzählung Babyficker. Lebt heute als Autor und Poesie-Performer in Bettingen bei Basel. Zuletzt erschienen die Gedichtbände: schœn! schœn! (Urs Engeler Editor 2003) und im kinde schwirren die ahnen (Urs Engeler Editor 2008).
Petr Borkovec (Tschechien)
Geboren 1970 in Louňovice pod Blaníkem in Mittelböhmen. Seit 1992 als Kulturredakteur für das Magazin Souvislosti und seit 2000 für die Literaturzeitschrift Literární noviny. Als Übersetzer Transkriptionen vorwiegend russischer Poesie (u.a. von V. Nabokov, W. Chodassewitsch, J. Rein, J. Odarcenko), aber auch antiker Dramen und koreanischer Lyrik ins Tschechische. Auszeichnungen: Jiří Orten-Preis (1995), Hubert Burda-Award (2002), Norbert C. Kaser-Preis (2002). Lebt als Dichter und Übersetzer in Černošice bei Prag. Zuletzt die tschechisch-deutschen Auswahlbände Nadelbuch (Edition Korrespondenzen 2004) und Fünfter November und andere Tage (Edition Korrespondenzen 2006). 2004/05 writer in residence des DAAD in Berlin, als literarisches Produkt des Aufenthaltes: Amselfassade – Berliner Notate (Friedenauer Presse 2006).
Inger Christensen (Dänemark)
1935 in Veije an der Ostküste von Jütland in Dänemark geboren. Sie legte die Lehrerprüfung ab und arbeitete an einer Kunsthochschule. Seit 1962 lebt sie als freie Autorin in Kopenhagen.
Christensen veröffentlichte zwei Romane, Erzähltexte und Hörspiele, ein Theaterstück, ein Opernlibretto und Essays, vor allem aber Gedichte. Sie gilt als eine der wichtigsten lebenden Lyrikerinnen Europas. Zahlreiche Texte liegen, meist in der souveränen Übertragung durch Hanns Grössel, auf Deutsch vor. 1996 erhielt Inger Christensen den Preis der Stadt Münster für Europäische Lyrik und den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seit 1978 ist sie Mitglied der Dänischen Akademie der Künste.
Franz-Josef Czernin (Österreich)
Geboren 1952 in Wien. Studierte von 1971 bis 1973 an der Indiana University in Bloomington (USA). Czernin schreibt Aphorismen, Prosa (theoretische und kritische Werke), auch dramatische Texte, vor allem aber experimentelle, von der Wiener Gruppe beeinflusste Lyrik. Seit 2008 ist Czernin Mitglied der Darmstädter Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Auszeichnungen (Auswahl): Literaturpreis der Stadt Wien (1997), Heimito von Doderer Preis (1998), Literaturpreis des Landes Steiermark (2004), Georg Trakl-Preis (2007), Österreichischer Staatspreis für Literaturkritik (2007). Lebt seit 1980 hauptsächlich in Rettenegg (Steiermark). Zuletzt erschienen: elemente. sonette (Hanser 2002), das labyrinth erst findet den roten faden. Einführung in die Organik (Hanser 2005), elstern. versionen (onomato 2006), Der Himmel ist blau (Urs Engeler Editor 2007).
Jean Daive (Frankreich)
Geboren 1941 in Bonsecours. Gilt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. Einer der ersten französischen Übersetzer der Gedichte Paul Celans. Daives erster Lyrikband Décimale blanche/Weisse Dezimale (1967) wiederum von Celan ins Deutsche übertragen. Weitere Übersetzungen Daives ins Französische u. a. Robert Creeley. In den Jahren 1989–1992 Herausgeber der Zeitschrift Fig. Seit 1975 Tätigkeit bei Radio France Culture. Ab 1997 ein eigenes Radiomagazin und Gestaltung längerer Radiobeiträge. Veröffentlichungen (Auswahl): die Roman-Trilogie La Condition d'infini (POL 1995–1997), der Gedichtband W. Erzählung des Gleichgewichts 4 (Urs Engeler Editor 2006), der Roman Le Grand Incendie de l'Homme (Seuil 2007).
Mircea Dinescu (Rumänien)
Geboren 1950 in Slobozia. Dichter, Publizist und markanter Bürgerrechtler. In den letzten Jahren der kommunistischen Diktatur trat er als Dissident hervor. Als Folge wurde er mit Publikationsverbot belegt und unter Hausarrest gestellt. Der Band Moartea citeşte ziarul [Der Tod liest die Zeitung] wurde von der Zensur 1988 verboten, konnte aber in Amsterdam veröffentlicht werden. Im Dezember 1989 erschien Dinescu als emblematische Figur der Revolution. Nach der Wende wurde er zum Vorsitzenden des Rumänischen Schriftstellerverbands, den er zu reformieren versuchte. Später hat er den „Kulturhafen Cetate” gegründet, den ersten seiner Art in Europa. Seine Lyrik wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und mit der Verleihung u.a. des Herder-Preises für Literatur und vieler nationaler und internationaler Preise honoriert. Neuere Bände: O beţie cu Marx [Ein Trinkgelage mit Marx] (1996) und Cele mai frumoase 101 poezii [Die schönsten 101 Gedichte] (Anthologie, 2006).
Erwin Einzinger (Österreich)
Geboren 1953 in Kirchdorf an der Krems. Studium der Anglistik und Germanistik in Salzburg. Lebt als Schriftsteller und Übersetzer (u. a. John Ashbery, Robert Creeley, Ed Sanders) in Micheldorf. 1977 erschien der erste Gedichtband Lammzungen in Cellophan verpackt. Seither regelmäßige Veröffentlichungen. Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Literatur (2002). Zuletzt erschienen der Roman Aus der Geschichte der Unterhaltungsmusik (Residenz Verlag 2005) und der Gedichtband Hunde am Fenster (Jung und Jung 2008).
Elke Erb (Deutschland)
1938 geboren in Scherbach in der Eifel. 1949 Übersiedlung nach Halle (DDR). 1958/59 Tätigkeit als Landarbeiterin. Danach Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik. 1963 Lehrerexamen. 1963–65 Arbeit im Mitteldeutschen Verlag/Halle. Seit 1966 freischaffende Schriftstellerin. Nicht genehmigte Herausgeber-Tätigkeiten oder die Verbindung zur DDR-Friedensbewegung führten zur Überwachung durch die Staatssicherheit. 1975 erste eigenständige Veröffentlichung Gutachten. Poesie und Prosa. Elke Erb schreibt Kurzprosa, Lyrik, Nachdichtungen und ist weiterhin tätig als Übersetzerin und Herausgeberin. Sie ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und lebt heute in Berlin. Auszeichnungen (Auswahl): Erich Fried-Preis (1995), F. C. Weiskopf-Preis (1999), Hans Erich Nossack-Preis fürs Lebenswerk (2007). Zuletzt erschienen die Gedichtbände: Gänsesommer (2005) und Sonanz. 5-Minuten-Notate (2008; beide Urs Engeler Editor).
Antanas Gailius (Litauen)
Geboren 1951 in Švendriškiai, lebt und arbeitet in Vilnius. Er ist Lyriker und Übersetzter aus dem Deutschen und Niederländischen. Während der Wendezeit gab er die Kulturzeitschrift Proskyna heraus und war Chefredakteur der Wochenzeitung Amžius. Antanas Gailius hat bislang drei Lyrikbände und zahlreiche Übersetzungen veröffentlicht (Franz Kafka, R.M. Rilke, Thomas Mann u.a.). Außerdem hat er die Anthologien Neue Literatur aus Litauen, Albanien, Island und Finnland (zusammen mit L. Zimmermann und Sigitas Geda), sowie Das Stieropfer. Erzählungen aus Litauen (zusammen mit Cornelius Hell) herausgegeben. Mit Thomas Sprecher hat er das Buch Thomas Mann in Nidden verfaßt.
Mugur Grosu (Rumänien)
Geboren 1973 in Constanţa. Schon als Kleinkind nahm Grosu Musikunterricht beim berühmten Jazzman Harry Tavitian. Wegen Jazzvariationen über Bach wurde er von der heimatstädtischen Musikschule ausgeschlossen. Da ihm dasselbe Los auch an der Bukarester Kunstakademie widerfuhr, musste Grosu sich als Autodidakt weiter entwickeln. Heute ist er Direktor des Festivals Erotik in Constanţa. Er hat folgende Bände veröffentlicht: Haltera cu zurgălăi (2001), Măcelărie (Publizistik, 2006), sms/ ei respiră şi fac dragoste ca şi fluturii (2006), press/ troleul 43 s-a spânzurat cu cordonul de la capot (2007).
Mariusz Grzebalski (Polen)
Geboren 1969 in Łódź, studierte Philosophie und Polonistik in Poznań und lebt heute in Koziegłowy koło Poznania. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände: 1994 Negativ, wofür er den Preis für das beste Debüt des Jahres erhielt, 1997 Gnostische Straße und 2001 Zweite Berührung. 2001 erschien in der deutschen Übersetzung von Doreen Daume der Auswahlband Graffiti (Edition Korrespondenzen Wien).
Christian Hawkey (USA)
Geboren 1969, aufgewachsen in Paine Island, Florida. Hawkey ist Lyriker, Kunstkritiker, Herausgeber und Gründer der Literaturzeitschrift Jubilat. Er lebt in Berlin und Brooklyn, wo er am Pratt-Institut Literatur und Creative Writing lehrt. Seine Gedichtbände The Book of Funnels (Verse Press 2004) und Citizen of (Wave Books 2007) wurden unter anderem mit dem Kate Tufts Discovery Award, dem Creative Capital Innovative Literature Award und von der Academy of American Poets ausgezeichnet. Christian Hawkeys Gedichte erscheinen in den wichtigsten Zeitschriften und Anthologien Nordamerikas sowie in Schweden, Slowenien, Österreich und Deutschland. 2008 ist er Stipendiat des DAAD-Künstlerprogramms in Berlin. Reisen in Ziegengeschwindigkeit (Kookbooks 2008) ist seine erste Einzelveröffentlichung auf Deutsch.
Felix Philipp Ingold (Schweiz)
1942 in Basel geboren. Studium der Literaturwissenschaft, Slawistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Ab 1969 als Kulturkorrespondent für diverse Periodika vorrangig in den Ostblock-Staaten. Von 1971 bis 2005 Professur an der Universität St. Gallen. Seither als freier Autor, Publizist und Übersetzer in Zürich und in Romainmôtier lebend. In Übersetzung von Felix Philipp Ingold liegen u. a. Werke vor von: Gennadij Ajgi, Joseph Brodsky, Paul Eluard, Edmond Jabès, Ossip Mandelstam, Francis Ponge, Jan Skácel, Marina Zwetajewa. Auszeichnungen (Auswahl): Grosse Berner Literaturpreis (1998), Manuskripte-Preis (2001), Ernst Jandl-Preis für Lyrik (2003), Erlanger Preis für Poesie als Übersetzung (2005). Zuletzt von ihm erschienen: Wortnahme. Jüngste und frühere Gedichte (Urs Engeler Editor 2005), Russische Wege. Geschichte, Kultur, Weltbild (Wilhelm Fink 2007), Tagesform. Gedichte auf Zeit (Droschl 2007).
Andrzej Kopacki (Polen)
Andrzej Kopacki, geb. 1959, Literaturwissenschaftler an der Warschauer Universität, Redakteur der Literaturzeitschrift „Literatura na Świecie”. Veröffentlichte u.a. eine Monographie über Hans Magnus Enzensberger Lyrik von Hans Magnus Enzensberger (1999) und gab eine Auswahl seiner Dichtung Ausgewählte Gedichte (2001) heraus. Im Essayband Aus dem Augenwinkel (2002) publizierte er Beiträge zur deutschsprachigen Literaturgeschichte und Problematik der deutsch-polnischen Kommunikation. Ist Autor der Gedichtbände ÜbergangsZustand (2002), Chansons de gestes (Edition Thanhäuser, Ottensheim 2005) und Striche (2006) sowie des Theaterstücks Kokain (2003). Er wurde u.a. mit dem Übersetzerpreis der Robert-Bosch-Stiftung (2000) und für seine Lyrik mit dem Mörike-Förderpreis (2006) ausgezeichnet.
Vasile Leac (România / Rumänien)
Geboren 1973 in Năsăud. Seit seinem literarischen Debüt mit dem Band Apocrifele lui Gengis Khan (2001) bekam Leac viele Preise verliehen. 2004 gab er seine Karriere als Rechtsanwalt preis und lebt seitdem als freier Autor. Gründungsmitglied der literarischen Gruppe Celebrul animal [Das berühmte Tier] und der Literaturzeitschrift Ca şi cum [Als ob]. Weitere Bände: Sera cu bozii (2003), Seymour: sonata pentru cornet de hârtie (2005; 2. Auflage 2006).
Herta Müller (Deutschland)
Geboren 1953 in Nitzkydorf im Banat, einem deutschsprachigen Teil Rumäniens, war nach ihrem Studium der deutschen und rumänischen Philologie in den 70er Jahren zunächst als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik tätig. Dort wurde sie jedoch bald entlassen, da sie sich weigerte, für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten. Als sie 1978 ihr erstes Buch Niederungen fertigstellte, wurde es zunächst nicht veröffentlicht. Erst 1982 erblickte eine zensierte Fassung das Licht der Öffentlichkeit. Die Originalfassung hingegen konnte erst 1984 in Deutschland erscheinen. Die anhaltende Bedrohung durch die Securitate zwang sie dazu, 1987 nach Deutschland zu übersiedeln. Verschiedene Gastprofessuren führten sie nach England, in die USA und die Schweiz. Herta Müllers zentrale Themen sind werkübergreifend in ihrem Prosawerk und auch in ihren lyrischen Arbeiten zu finden: Abschiede, Auswandern, Weggehen ohne je irgendwo anzukommen. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Franz Kafka Preis, European Literary Prize Aristeion, International IMPAC Dublin Literary Award, Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berliner Literaturpreis. Heute lebt und arbeitet Herta Müller in Berlin.
Monika Rinck (Deutschland)
Geboren 1969 in Zweibrücken. Studium der Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale. Verfasserin von Lyrik und Essays über Lyrik, die in zahlreichen Anthologien (Der Große Conrady) und Literaturzeitschriften (u. a. BELLA triste, Poetenladen) veröffentlicht werden. Darüber hinaus schreibt sie Liedtexte für Bruno Franceschini. Monika Rinck lebt in Berlin. Auszeichnungen: Ernst Meister-Preis für Lyrik 2008, Hans Erich Nossack-Förderpreis 2006, Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2006. Zuletzt erschienen: Verzückte Distanzen. Gedichte (ZuKlampen! 2004), Ah, das Love-Ding. Essays (Kookbooks 2006), zum fernbleiben der umarmung. Gedichte (Kookbooks 2007).
Ana Ristović (Serbien)
Geboren 1972 in Belgrad. Studium der serbischen Sprache und Literatur und Vergleichenden Literaturwissenschaft. Lebte zwischen 1998 bis 2004 in Slowenien, jetzt wieder in Belgrad. Für den Gedichtband Traumwasser (1994) wurde sie mit dem Branko Radicevic-Preis für den besten Erstling, für den Gedichtband Zerstreuung für müßige Töchter (1999) mit dem Preis der Buchmesse in Igalo und dem Branko Miljkovic-Preis ausgezeichnet. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Ristovic veröffentlicht auch Essays und Buchbesprechungen. Sie ist das jüngste Mitglied des serbischen P.E.N.-Clubs. Auszeichnungen: Hubert Burda-Preis für junge osteuropäische Lyrik (2005). Zuletzt erschien auf Deutsch: So dunkel, so hell. Gedichte (Jung und Jung 2007).
Ulf Stolterfoht (Deutschland)
1963 in Stuttgart geboren Er veröffentlicht vor seinem Debütband in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Im Frühjahr 2000 erhielt er das Arbeitsstipendium Das zweite Buch der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Ulf Stolterfoht hat zahlreiche Gedichtbände und Übersetzungen veröffentlicht. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Anna Seghers Preis (2005), Christine Lavant Preis, Peter Huchel Preis (2008). 2007 Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit 2008 ist er Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Herausgeber: mit Christoph Buchwald Jahrbuch der Lyrik (Fischer 2008). Neuveröffentlichungen: holzrauch über heslach. Gedichte (Urs Engeler Editor 2007).
Uljana Wolf (Deutschland)
Geboren 1979 in Berlin. Studium der Germanistik, Anglistik und Kulturwissenschaft in Berlin und Krakau. Ihre Gedichte wurden in Zeitschriften und Anthologien unter anderem in Polen, Irland, Weißrussland, Dänemark, Ungarn und Schweden veröffentlicht. 2003 erhielt Uljana Wolf den Wiener Werkstattpreis. 2004 verbrachte sie drei Monate im polnischen Kreisau/Krzyzowa als Mercator-Berghaus-Stipendiatin. 2006 wurde sie als bisher jüngste Autorin mit dem Peter Huchel-Preis geehrt. Im selben Jahr erhielt sie den Dresdner Lyrikpreis. Sie ist als Übersetzerin und Herausgeberin (Jahrbuch der Lyrik 2009) tätig. 2008 erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds. Sie lebt in Berlin. Ihr erster Gedichtband: kochanie ich habe brot gekauft (kookbooks 2006).
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Teilnahme mit eigenem Stand
Teilnahme
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